Bahneröffnung des BTSV Eintracht am 30. April 2017

Bahneröffnung des BTSV Eintracht am 30. April 2017

Simon Bahnmüller schnellster Sprinter bei der Bahneröffnung (Fotograf Bernd-Uwe Meyer)

Traditionell eröffnet der BTSV Eintracht die Bahn-Leichtathletiksaison in Braunschweig mit einem Sportfest im Eintracht-Stadion.

Bei sonnigem Wetter wetteiferten über hundert meist junge Leichtathletinnen und Leichtathleten um Siege und gute Platzierungen im Weitsprung und im Lauf. Der Veranstalter konnte nur dieses eingeschränkte Programm anbieten, da im Stadion Wurfdisziplinen nur unter sehr erschwerten Bedingungen durchgeführt werden können.

Über 100 Meter unterboten vier Läufer die 12s-Grenze. Schnellste waren die U20-Jugendlichen Simon Bahnmüller (LG, Eintracht) in 11,59 s und Tim Opperbeck (LG, MTV) in 11,81 s. Der Einträchtler bildete zusammen mit Oliver Grosenick, Lars Diekkrüger und Urs Buegger (alle LG, Eintracht) ein erfolgreiches Sprintquartett mit einem NLV-Bestenlisten reifen Sololauf in 45,37 s. Der Mehrkämpfer Lars Diekkrüger überwand als einziger Weitspringer die 6m-Marke und siegte mit 6,06 m. Doch die Schau in diesem Wettbewerb stahl ihm Emily Kühn vom MTV Hondelage. Die W14-Athletin sprang hervorragende 5,08 m und lieferte sich einen packenden Zweikampf mit Annika Tolle (LG, Eintracht), die sich um achtzehn Zentimeter geschlagen geben musste. Im 100m-Sprint kamen die beiden in umgekehrter Reihenfolge ins Ziel (13,59 s gegen 13,77 s). Ihr Sprinttalent bewies Annika Tolle ein zweites Mal zusammen mit Beatrice Koch, Hanna Quensen (beide LG, Eintracht) und Lina Stolle (LG, MTV) in der wU16-Staffel. Doch trotz guter 53,46 s ging Gold an die TK Hannover mit beachtlichen 50,81 s. Damit unterbot das Siegerinnen-Quartett die "Quali" für die Deutschen Meisterschaften. Aus der Ergebnisliste seien noch die Leistungen von drei Kindern der AK W09 herausgegriffen. Anik Sophie Meyerhof vom Rukeli Trollmann e.V. war Erste über 50 Meter in 8,31 s vor den beiden Waggumerinnen Hanna Bikker (8,56 s) und Ida-Sophie Fauck (8,64 s). Die gleiche Reihenfolge war am Ende auch im Weitsprung zu verzeichnen (3,94 m gegen 3,56 m und 3,50 m).

 

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