Eintrachts Beitrag zu den Bezirksmeisterschaften Mä/Fr/U20/U18

Eintrachts Beitrag zu den Bezirksmeisterschaften Mä/Fr/U20/U18

Göttingen, 13.05.18

Beatrice Koch (U18), Bezirksmeisterin im Hochsprung (Archivbild Bernd-Uwe Meyer)

 

Bei den teilweise außerordentlich schwach besetzten Feldern auch in den klassischen Leichtathletikdisziplinen fielen Titelgewinne manchmal wie reife Früchte in den Schoß. So siegten Felix Wildemann (U18, 61,39 s), Michel Siebert (U20, 64,05 s) und Katja Radmilovic (64,01 s) über 400 Meter ohne Gegnerschaft, sodass sie ihr tatsächliches Leistungsvermögen noch nicht aufdecken mussten. Die Geschwister Wagner lieferten über die Stadionrunde solide Ergebnisse ab. Wiebke (U18, 66,89 s) und Henrik (56,11 s) kamen jeweils auf dem Silberrang ein und können ihre Zeiten als gelungenen Schnelligkeitstest "abhaken".

Torben Gottwaldt (M15) probte seine Mehrkampffähigkeiten in der AK U18. Über 110 m Hürden kam er in 16,41 s vor dem gleichaltrigen Finn Bähr von der LG Nordharz ins Ziel, die 5 kg-Kugel landete bei 11,23 m, der 1,5 kg-Diskus flog auf 34,10 m und im Hochsprung blieb er bei enttäuschenden 1,55 m "hängen". Gold, dreimal Silber und noch einmal Gold als Mitglied der LG-4 x 100 m-Staffel (47,97 s) waren die erfolgreiche Ausbeute dieses "Ausflugs" in die höhere Altersklasse.

Wesentlich besser lief es im Hochsprung bei Beatrice Koch (U18). Sie verfehlte bei ihrem Sprung über 1,50 m ihre PB nur um 2 Zentimeter. Mit dieser Höhe durfte sie gemeinsam mit Maike Kessler (MTV Wolfenbüttel) auf dem "Treppchen" ganz oben stehen. Auch mit der 4 x 100 m-Staffel der LG war sie erfolgreich unterwegs (Gold in 52,10 s). Für die Staffel hatte sie sich durch Platz 8 im 100 m-Endlauf qualifiziert (13,85 s,VL 13,71 s). Schneller allerdings war Annika Tolle (W15), die "hochgemeldet" Platz 5 in 13,54 s belegte. Im Vorlauf stellte sie mit 13,21 s sogar eine persönliche Bestzeit auf, und im Weitsprung gelang ihr mit 4,73 m ein "Satz" auf den Bronzeplatz.

Wenn es um Schnelligkeit geht, darf Philip Lipka nicht unerwähnt bleiben. Er ist zurzeit Braunschweigs schnellster 100 m-Sprinter (Platz 8 in 11,76 s, VL 11,59 s). Auch Mehrkämpferin Ann-Kathrin Schmidt präsentierte sich in prächtiger Sprint-Form. Sie unterbot mit 12,92 s zum ersten Mal die 13 s-Grenze in einem 100 m-Lauf. Die 200 Meter "trommelte" sie in 26,93 s herunter (Platz 4 in PB). Dazu kam ein Weitsprung erstmalig über 5 Meter (Platz 4 mit 5,02 m).

Für seine Silbermedaille über 5.000 Meter benötigte Ole Hennseler 17:04,20 min.

Neben seinem 400 m-Sololauf startete Felix Wildemann noch in einem weiteren Rennen ohne Gegnerschaft. Vier LG-ler der AK U20 trugen den Staffelstab in 48,85 s um die Stadionrunde. Als "Belohnung" erhielt das Quartett die Goldmedaille.